Woher kommt die Milch?

400 regionale Bauernfamilien mit Direktverträgen sowie nochmals so viele Milchproduzenten über Milchhändler liefern der Züger Frischkäse AG in Oberbüren den Rohstoff Milch zur Weiterverarbeitung. Aus 120 Millionen Liter Milch jährlich entstehen so die vielen leckeren Züger Frischkäse-Produkte.

 

Einer der 400 Direktmilch-Lieferanten ist die Agragemeinschaft Bertschikon. Interview mit Familie Berger:

Die Agrargemeinschaft Bertschikon stellt eine Betriebsgemeinschaft dar. Durch den Zusammenschluss zweier Betriebe im Jahre 2010 von Ueli Gander und Markus Berger zu einer neuen organisatorischen Einheit unter gemeinschaftlicher Führung, wurde das Vieh und Fahrhabe zu Gesamteigentum, die Grundstücke und Gebäude sowie die Produktionsrechte zur Nutzung der Gemeinschaft überlassen.

Seit dem 1.1.2011 bewirtschaftet Markus Berger den Betrieb in Form einer Generationengemeinschaft mit Sohn Thomas Berger. Die Milchwirtschaft mit ungefähr 100 GVE ist der wichtigste Betriebszweig. Die Liefermenge beträgt etwas mehr als 800‘000 kg. Nebst der Milchproduktion wird Futterbau und Winterweizen produziert.

Auf dem Betrieb arbeitet Ueli Gander und Markus Berger zu 100 Prozent. Thomas Berger, der Sohn von Markus Berger, ist Teilzeitmitarbeiter; er arbeitet zusätzlich bei der Swissgenetics als Besamer. Stephan Berger (Sohn von Markus Berger) ist ausgezogen und hilft bei Arbeitsspitzen aus, zusätzlich repariert er die Maschinen.

Was gefällt Ihnen an der Arbeit und welche Herausforderungen bringt der Beruf des Bauers?

Die Freude an der Arbeit mit Tieren und Pflanzen motiviert uns bei der täglichen Arbeit. Der Beruf ist sehr vielseitig; der Bauer ist heute Unternehmer und muss täglich Entscheidungen treffen, man arbeitet in der freien Natur und muss mal so richtig zupacken, kann sein handwerkliches Geschick und das technische Verständnis einbringen und lernt ständig Neues dazu.

Der Betrieb hat sich für die Milchwirtschaft entschieden, daher wird sich die Bewirtschaftung nicht verändern. Künftig muss der Grössen- und Profieffekt bestmöglich ausgenutzt werden. Durch effizientere Produktionsweise, rationellere Arbeitsabläufe können wir die Wertschöpfung noch erhöhen.

Die Zusammenarbeit mit dem Milchverarbeiter?

Die Agrargemeinschaft Bertschikon liefert die Milch seit 2007 der Firma Züger. Es ist uns wichtig, dass unser Milchabnehmer nicht bloss ein Milchhändler sonder die Milch selbst verarbeitet. Wir schätzen die familiäre Atmosphäre bei der Zusammenarbeit mit der Firma Züger, den professionellen Marktauftritt und die Absatzförderung im Ausland.

Regelmässig bestellen wir Züger Milchprodukte. Per LKW werden die Produkte geliefert. Wir schätzen die speditive und ökologische Abwicklung der Hausbestellungen.